Die 2000er

Unsere neueste Folge markiert den Beginn einer neuen Serie. In den kommenden Folgen widmen wir uns je einem Thema, das speziell mit dem ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends zusammenhängt. Insbesondere soll es um die Nerdkultur, die Spiele und die Filme der 2000er gehen, ebenso um die Jugend und das Erwachsenwerden in jener Zeit.

In dieser Folge sprechen wir schlichtweg über alles: über die Jahrtausendwende und die Euro-Einführung. Über Pokémon und Counterstrike. Magic: The Gathering auf dem Schulhof, Counterstrike und die Entdeckung des Internets. Aber auch über Terror-Anschläge und die Killerspiel-Debatte. Eine spannende Zeit, die wir zusammen noch einmal erleben wollen.

Download

Foto: Leonhard Scheck.

Extraleben # 9 – Star Wars: The Force Awakens

Star Wars
Endlich wieder ein Star Wars, der sich wie Star Wars anfühlt. Wir sprechen über “Star Wars: The Force Awakens” von J. J. Abrams – über die Handlung und die Charaktere, über Musik und Effekte. Außerdem diskutieren wir über das “Star Wars”-Merchandiseimperium, den Hype der letzten Wochen und das Aufwachsen mit Star Wars. Und wir beobachten verschiedene Filmerfahrungen mit “The Force Awakens” – gerade Fans des “Extended Universe” könnte der Film so gar nicht gefallen.

Bevor wir tief in die Materie einsteigen, gibt es bis etwa zur vierzehnten Minute eine spoilerfreie Einschätzung und eine kurze Klärung unserer Vorverständnisses. Dann geht es ans Eingemachte!

Wie hat euch “The Force Awakens” gefallen? Tatsächlich ein mächtiges Erwachen oder doch eher zum Einschlafen? Und wie steht ihr dazu, dass das alte “Extended Universe” mit diesem Film nichtig ist?


Download-Link

Extraleben #8 – Ich bin Gamer und das ist gut so

Extraleben #8 – Ich bin Gamer und das ist gut so. Zum gesellschaftlichen Stand von Videospielen.

Pong

Was macht die Faszination von Videospielen aus? Nicht nur wir, auch die Ausstellung extralife, die noch bis zum 22.11.2015 im K4 in Nürnberg zu sehen ist, widmet sich dieser Frage. Der Medienpädagoge Klaus Lutz erläutert uns Konzeption und Ziele der Ausstellung. Als pädagogischer Leiter des Medienzentrums Parabol hat er langjährige Erfahrung in der Medienarbeit mit Kindern und weiß auch von den Konflikten, die entstehen zwischen den spielenden Jugendlichen und häufig noch immer unverständigen Eltern und Lehrern. Computerspiele sind eben noch nicht wirklich in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das Bild des vereinsamenden Nerd-Hobbys herrscht immer noch in vielen Köpfen vor. Videospiele sind zwecklose Zeitverschwendung ohne Lerneffekt – glauben besorgte Eltern.

Wir versuchen zu fassen, was die Faszination Computerspiel ausmacht. Warum gute Spiele eben doch einen Lerneffekt, einen Zweck haben können. Doch müssen sie das überhaupt haben? Zwecklosigkeit gehört zum Menschsein. Alles, was man gemeinhin als Kunst und Kultur ansieht, ist seinem Wesen nach zwecklos. Auch Computerspielen kann solch wertvolle Zwecklosigkeit innewohnen. Wir überlegen, wie man Außenstehenden Videospiele nahebringen oder zumindest die Faszination vermitteln kann. Dabei sprechen wir nicht nur über jugendliche Spieler, sondern auch über die erwachsene Videospielkultur. Welchen Stellenwert haben Spiele für uns, wenn potenzielle Spielzeit mit Arbeit, Studium, Beziehungen und anderen Aktivitäten konkurriert? Was sagt das Geschlechterverhältnis in der Videospiel-Community über allgemeine gesellschaftliche Rollenbilder und dem noch immer nicht abgeschlossenen Emanzipationsprojekt?

Zuletzt stellt Julian die Gretchenfrage: Was macht eigentlich ein gutes Spiel aus? Oder frei nach Schiller: Warum und zu welchem Zweck spielen wir?

Jetzt seid ihr gefragt. Wie steht ihr zu den genannten Punkten. Welchen Stellenwert haben Spiele für euch? Beobachtet ihr selbst diesen “Generationenkonflikt”? Sind Spiele ein wertvolles kulturelles Erzeugnis, Kunst?

Download der Folge

 

Link:

net:works15 – Kultur zwischen Analog und Digital

Die Ausstellung extralife auf Facebook

Medienzentrum Parabol in Nürnberg

Extraleben #7 – Citizenfour

Wir alle kennen die berühmten Bilder, die im Juni 2013 einen gewissen Edward Snowden zeigen. In einem Hotel in Hong Kong enthüllt der Whistleblower der Weltöffentlichkeit, dass amerikanische und britische Geheimdienste das Internet verdachtsunabhängig überwachen. Mit dabei in Hong Kong ist die Filmemacherin Laura Poitras. Sie filmt Edward Snowden und seine Gespräche mit den Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill. Es entsteht die Dokumentation “Citizenfour”, die Ende 2014 erscheint und den Dokumentar-Oscar erhält. Wir haben uns den – wie wir finden – überaus sehenswerten und diskutablen Film angesehen.



An Citizenfour interessiert uns nicht nur die konzentrierte Darstellung der Enthüllungen Snowdens oder die Vor- und die Nachgeschichte derselben: Spannend ist das Gefühl, in einem historischen Moment leibhaftig dabei zu sein. Wir lernen Snowden als Menschen kennen, der gefasst und bisweilen sogar scherzend mit seiner prekären Situation umgeht, dem aber gleichzeitig die Gefahr bewusst ist, in die er sich und seine Liebsten gebracht hat. Gegen Ende wird unsere Diskussion allgemeiner. Wir versuchen unsere Haltung zum Film und zur “Snowden-Affäre” zu finden und in Worte zu fassen. Citizenfour ist ein Film, den man erstmal verarbeiten muss. Über den man sprechen sollte. Und er ist genau deshalb so wichtig.


http://extraleben-podcast.com/Podcast/007_Extraleben_Citizenfour.mp3">Download

Extraleben # 6 – Jugendschutz und Medienkompetenz

Was passiert mit uns, wenn wir ein Spiel spielen oder einen Film sehen? Wie funktioniert Jugenmedienschutz und wer ist verantwortlich? Werden Computerspiele als Medium überhaupt ernst genommen? Diese und viele weitere Fragen diskutieren wir in der sechsten Episode Extraleben, denn wir haben mal wieder ein großes Fass aufgemacht: Jugendschutz und Medienkompetenz. Wir sprechen über das stets wiederkehrende Muster der Verunsicherung beim Aufkommen neuer Medien und Kunstformen, über mögliche Gefahren von Film, Game und Internet. Aber auch über die Grenze von Jugendschutz und Zensur und warum man sich bei einem Computerspiel auch mal mies fühlen sollte.

Read More →

Extraleben #5 – Superhelden

Superman
Männer in Capes und hautengen Anzügen sind in Mode. Immer wieder retten Superhelden in den größten Blockbustern die Leinwand-Welt. Doch auch abseits des Mainstream wird mit dem Typus des Superhelden gespielt. Sogar die Philosophie hat Superman, Batman und co. für sich entdeckt. Wie kam es dazu? Und was finden wir an Superhelden interessant?
Read More →

Extraleben #3 – Die Zombieapokalypse kommt!

Zombie
Ob Splatter oder Drama, Comic oder Computerspiel – Zombies stehen dezeit in allen Genres und Medien hoch im Kurs. Wie wurde aus dem Zombie-Mythos des haitianischen Voodoo eines der berühmtesten Monster der Popkultur? Lukas und Julian gehen dem nach und diskutieren über Lieblingszombiefilme und warum es am Ende immer um den Menschen, und fast gar nicht um die Zombies geht.

Wir versuchen, die verschiedenen Subgenres des Zombiefilms zu definieren. Wir kühren darunter unsere Favoriten und imaginieren unseren persönlichen Wünsche für die Filme und Romane, die sich in Zukunft mit der Zombieapokalypse beschäftigen. Zwischendrin lernen wir mit Hilfe einer angehenden Biologin, ob ein Z-Virus wirklich so abwegig wäre. Und dass während der Zombieapokalpse die Fetten zuerst sterben. Aber vielleicht ist es auch das Beste ist einfach bei einem kühlen Bier zu warten bis die Sache vorbei ist? Read More →

Extraleben #2 – The Hobbit: Battle of the Five Armies

MV5BODAzMDgxMDc1MF5BMl5BanBnXkFtZTgwMTI0OTAzMjE@._V1__SX1303_SY572_
Beziehungsstatus: Es ist kompliziert. Als Fans des Tolkien-Kosmos würden wir den dritten Hobbit-Film gerne lieben und uns von ihm in eine andere Welt entführen lassen. Doch Peter Jacksons Streifen macht uns das so unglaublich schwer.

Read More →